DECODIERT, DYNAMISCH UND DURCHDRINGEND EROBERN SCHRIFTZEICHEN DIE FLÄCHE. AATIFI GIBT IHNEN RAUM. DER BIELEFELDER KÜNSTLER ISOLIERT KALLIGRAFISCHE ZEICHEN AUS IHREM UMFELD.
„BIELEFELD IST SO REICH AN KUNST UND KULTUR“, SCHWÄRMT GÜLHATUN AKBULUT-TERHALLE. UND DIE KOORDINATORIN FÜR KULTURELLE BILDUNG DES KULTURAMTES MUSS ES WISSEN. PENDELT SIE DOCH BEREITS SEIT ETLICHEN JAHREN ZWISCHEN IHRER WAHLHEIMAT BERLIN UND BIELEFELD. HIER ORGANISIERT SIE FEDERFÜHREND DEN „KULTURRUCKSACK“ – EIN PROJEKT DES LANDES NRW, UM KINDERN VOR ALLEM AUS BILDUNGSBENACHTEILIGTEN SCHICHTEN TEILHABE AN KULTUR ZU ERMÖGLICHEN.
DURCH DIE PANDEMIE ENTWICKELTEN SICH KUNST UND KULTUR IMMER MEHR ZUM DIGITALEN ERLEBNIS. MUSEEN, THEATER, KONZERTSÄLE, OPERNHÄUSER UND MUSIKER*INNEN – ALLE STARTETEN DIGITAL DURCH, UM DAS PUBLIKUM AUF DEM SOFA ZUHAUSE ZU ERREICHEN. WAS BLEIBT DAVON UND SIND AUCH KÜNFTIG HYBRIDVERANSTALTUNGEN AUS ANALOG UND DIGITAL DENKBAR? WIR HABEN AGNETHA JAUNICH UND DIRK REHLMEYER NACH IHREN ERFAHRUNGEN UND EINSCHÄTZUNGEN GEFRAGT.
Ja, Bielefeld ist schön. Man lebt gern und gut hier. Und genau das zeigt die achte Ausstellung, die im Foyer der Volksbank Bielefeld-Gütersloh am Kesselbrink stattfindet.
Provenienzforschung. Ein sperriger Begriff. Doch was sich dahinter verbirgt, ist oft so spannend wie ein Krimi. Es gilt viele Spuren zu verfolgen. Manche führen in die Irre, andere auf die richtige Fährte und wieder andere laufen ins Leere.
Wir sitzen in seinem Garten, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. Immer wieder schweift sein Blick in die Natur. Für den 64-jährigen ist Kunst eine ganzheitliche und dabei sehr persönliche Erfahrung. Eine, die er am Ende des Prozesses teilt, wenn er mit seiner Kunst in die Öffentlichkeit geht. „dann wird daraus eine kollektive Erfahrung“, erklärt Jamel Sghaier.
So erhält die Architektur einen skulpturalen Charakter“, sagt Josef Schulz. Der erstaunliche Effekt zeigt sich, wenn selbst Bielefelderinnen das markante Sennestadthaus nicht auf Anhieb erkennen.
„Das war ein unvergesslicher Start“, blickt Christina Végh auf die ersten Monate als neue Direktorin der Kunsthalle Bielefeld zurück. Der Beginn ihrer Amtszeit fiel nämlich genau mit dem Shutdown zusammen.Inzwischen konnte die 48-jährige einige Begegnungen mit den anderen kunst- und Kulturschaffenden der Stadt nachholen und die Kunsthalle wieder für das Publikum öffnen.
Sie begegnet uns an verschiedenen – manchmal auch unverhofften – Orten in der Stadt: die Kunst im öffentlichen Raum. Sie lädt ein zum Betrachten und zur Diskussion
Die Stadt und ihre Menschen prägen seine Arbeit. Aber seine Arbeiten prägen auch die Stadt, denn Veit Mettes Fotografien sind hier vielfach öffentlich und offensichtlich präsent. Nicht versteckt in Galerien, sondern oft an unerwarteten orten. „ich mag es, mit den Bildern zu den Menschen zu kommen“, so der Bielefelder.