Neue Namen

TASSILO PROBST

ER ZÄHLT ZU DEN VIELVERSPRECHENDSTEN MUSIKERN SEINER GENERATION UND MISCHT GERADE DIE KLASSIKWELT AUF. BEREITS IM LETZTEN JAHR – DA TEILTE ER SICH MIT DEM WELTBEKANNTEN LANG LANG BEI DEN INTERLAKEN CLASSICS DIE BÜHNE – SPIELTE SICH DER HEUTE 21-JÄHRIGE MIT AUSSERGEWÖHNLICHER VIRTUOSITÄT, EMOTIONALER TIEFE UND FESSELNDER BÜHNENPRÄSENZ IN DIE HERZEN DER ZUSCHAUERINNEN. WAS AUF SAITEN UND TASTEN MÖGLICH IST, ZEIGT DER DEUTSCHE GEIGER TASSILO PROBST IN BIELEFELD JETZT BEGLEITET VON SEINEM FREUND, DEM NEW YORKER PIANISTEN MAXIM LANDO. „DEN HABEN KEINE GERINGEREN ALS DANIEL HOPE UND LANG LANG UNS PERSÖNLICH EMPFOHLEN“, SAGT TIL SCHONEBERG VOM KONZERTBÜRO SCHONEBERG, DER DIE BEIDEN ZUM AUFTAKT DER FEINEN, KLEINEN KONZERTREIHE „NEUE NAMEN“ VERPFLICHTEN KONNTE.

Technische Vollendung und pure Violin-Emotion“ bescheinigte jüngst auch die SZ Tassilo Probst. Seine große musikalische Neugierde spiegelt sich in seinem umfangreichen Repertoire: Es reicht von den Violinkonzerten von Mozart, Beethoven, Brahms oder Tschaikowsky, Wieniawski, Schostakowitsch bis zu über Miczyslaw Weinberg und Kurt Weill, macht aber auch vor Kammermusikwerken von Achron, Bartok und Enescu nicht Halt. Und so sammelt er dank seines Könnens zahlreiche Auszeichnungen. Er ist Preisträger und jüngster Finalist bei internationalen Violinwettbewerben: Ausgezeichnet bei der George Enescu Violin Competition (2021), dem Concours International de Violon Tibor Varga (2021), dem Felix Mendelssohn-Bartholdy Violin Wettbewerb (2021) und der Luis Spohr Violin Competition (2019). Allerdings sind es sind nicht die vielen Preise und Spitzenplatzierungen, die den 21-Jährigen zu einem besonderen Musiker machen. Seine bodenständige Art zeichnet den gebürtigen Münchener aus, der seine Leidenschaft für die Musik lebt. Kunst und Musik sind sein Leben. „Keine Ahnung, was ich ohne Musik machen würde …“, verriet er vor kurzem im Interview mit Crescendo.

Mit gerade einmal vier Jahren begann er mit dem Geigenunterricht nach der Suzuki Methode und konzertierte bereits ganz jung u.a. gemeinsam mit seinem Bruder und seinem Vater, aber auch als Solist trat er schon früh auf. 14-jährig debütierte er mit dem Glasunow Violinkonzert mit der Philharmonie Bad Reichenhall unter der Leitung von Generalmusikdirektor Christian Simonis und wurde daraufhin mehrfach vom Orchester für weitere Projekte als Solist eingeladen. Mit gerade 16 Jahren spielte er Tschaikowskys Violinkonzert im Herkulessaal der Residenz München und in der Serie „Junge Stars in Fürstenfeld“ mit der Neuen Philharmonie München unter der Leitung von Fuad Ibrahimov. Geprägt hat ihn über all die Jahre vor allem sein Privatlehrer, Freund und Mentor Prof. David Frühwirth. So wurde er mit 12 Jahren Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater München und schloss dort, nachdem er mit 16 Jahren sein Abitur absolvierte, sein Bachelorstudium mit gerade einmal 19 Jahren ab. Zurzeit studiert er im Master bei Prof. Linus Roth, Leopold MozartZentrum der Universität Augsburg.

„Es gibt nichts Spannenderes als in die Welt der Musik
einzutauchen, immer wieder Neues zu entdecken und
dies mit meinem Publikum zu teilen.“ Tassilo Probst

Mit seinem gleichaltrigen amerikanischen Freund und Pianisten Maxim Lando steht er in der Rudolf-Oetker-Halle nicht nur gemeinsam auf der Bühne, mit ihm spielte er im Dezember 2021 auch seine Debüt CD „Into Madness“ mit dem Bayrischen Rundfunk ein, die mit den „International Classical Music Awards“ als beste Kammermusik Einspielung des Jahres 2023 ausgezeichnet wurde.

RUDOLF- OETKER-HALLE (KLEINER SAAL) 16.10.23 18:30

RAPHAËL FEUILLÂTRE

Mit sieben Jahren fiel ihm erstmals eine Plastikgitarre in die Hände. Mit neun Jahren erhielt er dann den ersten klassischen Gitarrenunterricht bei Hacène Addadi am Konservatorium von Cholet. Heute gilt er als Shootingstar der internationalen Gitarrenszene. Raphaël Feuillâtre, der in Nordafrika geboren wurde und in Frankreich aufwuchs, hat inzwischen zahlreiche Wettbewerbserfolge zu verbuchen. 2018 gewann er den renommiertesten Wettbewerb seines
Fachs, den der „Guitar Foundation of America” (GFA). Seine Technik ist makellos, sein Ausdruck bezaubernd, seine Kunst der Verzierung spektakulär. Und sein Publikum fasziniert er immer wieder von Neuem mit seinen tiefgründigen und höchst virtuosen Interpretationen. Kein Wunder also, dass die Deutsche Grammophon ihn gerade unter Vertrag genommen hat. Sein Debüt-Album bei diesem Label wird
noch 2023 veröffentlicht. Im Frühjahr 2023 trat er zudem erstmals in der New Yorker Carnegie Hall auf.
11.11.23, 18:30, Rudolf-Oetker-Halle (Kleiner Saal)

JONATHAN ROOZEMAN
mit Varvara am Klavier

Ein „Junger Cello-Komet!“, titelte schon die Helsingin Sanomat. Dieser kommt aus dem hohen Norden in die Rudolf-Oetker-Halle. Der finnischholländische Cellist Jonathan Roozeman hat sich international bereits einen Namen gemacht als spektakulärer, risikofreudiger Virtuose. Zum Cello kam er allerdings durch Zufall. Die
Musikschule hatte keinen Platz in der Klavierklasse frei, wohl aber einen für Cello. „So begann meine Geschichte
mit dem Cello“, sagt der Musiker, der mit sechs Jahren mit dem Unterricht begann und mittlerweile zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat. Die Auszeichnung mit dem sechsten Preis beim Internationalen Tchaikovsky Musikwettbewerb führte zu einer Einladung des Dirigenten Valeriy Gergiev, unter seiner Leitung mit dem Mariinsky Theatre Symphony Orchestra aufzutreten. Das war 2015 und Jonathan Roozeman war damals der jüngste Teilnehmer.
Mit der russischen Pianistin Varvara, die ihn in Bielefeld begleitet, verbindet ihn die bedingungslose Hingabe zum
ausdrucksvollen Klang und eine fundamentale Neugier auf verschiedene Musikstile und Epochen.
16.1.24, 18:30, Rudolf-Oetker-Halle (Kleiner Saal)

JULIAN TREVELYAN


Er ist ein echter Tausendsassa. Der britische Musiker Julian Trevelyan ist nämlich Komponist und Dirigent, singt mit einer A-cappella-Gruppe und ist als Kammermusiker an Klavier, Violine und Viola gefragt. Er liest und kocht gerne, treibt Sport und spricht neben Englisch auch Französisch – er lebt zurzeit in Paris –, Deutsch und Italienisch. Vor allem aber zeichnet er sich durch sein großes Gespür für Klarheit und schillernde Virtuosität aus, gepaart mit einer absoluten Beherrschung der Linie und des rhythmischen Antriebs. Das sind die Markenzeichen dieses
außergewöhnlichen jungen Musikers aus altem englischem Adel, der bereits mit 16 Jahren den bekannten Concours Long-Thibaud-Crespin gewann. 2021 sicherte er sich beim 15. Concours Géza Anda in Zürich den Zweiten Preis, den Publikums- sowie den Mozart Preis. Gefördert von Patrick Masure hat Julian Trevelyan in Paris an der École Normale Alfred Cortot Klavier und Komposition studiert. Bei Rena Shereshevskaya hatte er während seines Studiums Unterricht und arbeitet seit Herbst 2021 als ihr Assistent.
8.3.24, 18:30, Rudolf-Oetker Halle (Kleiner Saal)

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