BRUCE LIU

Poesie und Virtuosität

Er gilt als der neue Stern am Klavierhimmel. Beim Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb 2021 in Warschau überzeugte der chinesisch-kanadische Pianist Bruce (Xiaoyu) Liu die Jury durch seine  Frische, Dynamik und makellose Technik. „Poesie und Virtuosität in wunderbarem Gleichgewicht“, urteilte der Daily Telegraph beispielsweise über seine Interpretation von Chopins e-Moll-Konzert. Seither begeistert der 27-Jährige das Publikum weltweit – und am 30. Januar 2025 sicherlich auch in der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld.

Seit Warschau ging es für das Ausnahmetalent steil bergauf. Am 29. März 2022, dem Weltklaviertag, unterzeichnete er einen Exklusivvertrag bei Deutsche Grammophon. In Zusammenarbeit mit dem Chopin-Institut hatte das Label bereits zuvor ein Album mit Live-Momenten aus seinen verschiedenen Wettbewerbsetappen herausgebracht. Es erschien im November 2021 und die Kritiker waren sich einig: Liu habe „etwas durchweg Interessantes und durchweg Natürliches zu Chopins Musik beizutragen“, schrieb BBC Music Magazine, und zwar mit „seltener Sensibilität“, „ausgelassener Energie“ und von „atemberaubender Schönheit“.

Anlässlich des Vertragsabschlusses veröffentlichte Deutsche Grammophon im April 2022 Lius Aufnahme von Chopins Nocturne in cis-Moll, KK IVa/16 als eSingle. Weitere eSingles folgten bald darauf: Rameaus Les tendres plaintes und La poule im Juni und August 2022, Chopins Etüde op. 10 Nr. 5 („Schwarze-Tasten-Etüde“) im Oktober 2022 sowie J. S. Bachs fünfte Französische Suite im April 2023.

Text: Eike Birck

FRAUEN IN DER FOTOGRAFIE


SIE STEHT AUF DER NOMINIERTEN-LISTE ALS CITYARTIST 2021. KATHARINA BOSSE IST EINE VON 21 KÜNSTLER*INNEN, DIE VOM NRW KULTURSEKRETARIAT AUSGEWÄHLT WURDE.

Kulturbotschafterinnen


Die Blasinstrumente waren abgedeckt und es gab immer gleich mehrere Mikros – für den Moderator und für die Künstler. Bei den Veranstaltungen des „Burg- und Parksommers“ war vieles coronabedingt anders.

CELLO


„DU SPIELTEST CELLO (…) UND ICH DACHTE „MANN! OH, MANN! UND DANN WAR ICH WIEDER VÖLLIG FERTIG.“

DIGITALE SPUREN


DURCH DIE PANDEMIE ENTWICKELTEN SICH KUNST UND KULTUR IMMER MEHR ZUM DIGITALEN ERLEBNIS. MUSEEN, THEATER, KONZERTSÄLE, OPERNHÄUSER UND MUSIKER*INNEN – ALLE STARTETEN DIGITAL DURCH, UM DAS PUBLIKUM AUF DEM SOFA ZUHAUSE ZU ERREICHEN. WAS BLEIBT DAVON UND SIND AUCH KÜNFTIG HYBRIDVERANSTALTUNGEN AUS ANALOG UND DIGITAL DENKBAR? WIR HABEN AGNETHA JAUNICH UND DIRK REHLMEYER NACH IHREN ERFAHRUNGEN UND EINSCHÄTZUNGEN GEFRAGT.