Musikalische Weltreisen

MITTWOCHSKONZERTE

SEHNSUCHT NACH FERNEN LÄNDERN? IN KOOPERATION MIT WDR 3 LÄDT DAS KULTURAMT BIELEFELD WIEDER DAZU EIN, UM DEN HALBEN GLOBUS ZU REISEN. VOR ORT IN DER RUDOLF-OETKERHALLE, ABER KLANGLICH UNTERWEGS ZWISCHEN ORIENT UND OKZIDENT, BIETET DIE KULTURWINTER-REIHE „MITTWOCHSKONZERTE MUSIK-KULTUREN“ EIN VIELFÄLTIGES PROGRAMM.

Zur Eröffnung im Oktober demonstrieren die Sängerinnen von Sjaella, warum sie regelmäßig zu renommierten Musikfestivals im In- und Ausland geladen werden. Neuvertonungen geistlicher Texte, Gebete und Hymnen von Arvo Pärt bis Ola Gjeilo stehen ebenso auf dem Programm wie Volksweisen aus dem Norden Europas. Jedem Lied gibt das preisgekrönte Vokalensemble durch charakteristische Arrangements und stimmliche Wandelbarkeit Raum, um die Mysterien seines Kulturkreises zu enthüllen.

Im November feiern vier Virtuosen aus Berlin ein interkulturelles Fest der Musiken aus Orient und Okzident. Oud, Geige, Kontrabass und Perkussion werden zu neuer Klassik und nahöstliche Klänge mit Einflüssen von Jazz, Rock und Elektronika gehören zur grenzenlosen Welt, die das Berlin Oriental Quartet erschaffen will. Die Mitglieder des Quartettes kommen aus unterschiedlichen Kulturen. Ihre gemeinsame Identität erwächst aus der Musik als einer Sprache, die Menschen auf der emotionalen Ebene miteinander verbindet. Traditionelle und zeitgenössische Ethno-Musik und Obertongesang aus Zentralasien, präsentiert von einem reinen Frauen-Ensemble – ein überraschendes, sinnliches Klangerlebnis präsentieren Hatan im Dezember.


Was passiert, wenn sich ein klassischer Klarinettist, ein Vertreter der neuen Musik am Akkordeon und ein Jazz-Bassist zusammenschließen, erleben die ZuhörerInnen im neuen Jahr. Im Januar präsentieren Firasso ausgefeilte Eigenkompositionen, die sich am musikalischen Vokabular der Tango- und Klezmer-Tradition, der Balkanmusik und der französischen Musette bedienen.

Im Februar kleidet das Naghash Ensemble armenischen Folk ins Jazz-Gewand. Drei klassische Sängerinnen und einige der besten Instrumentalisten Armeniens an Duduk, Oud, Dhol und Flügel verbinden die Spiritualität armenischer Folksongs mit zeitgenössischem Postminimalismus und unbändiger Jazz-Energie. In den Norden führt der Abschluss der Mittwochskonzerte im März. Die vier finnischen Ausnahmesängerinnen von Suden Aika ziehen mit einzigartigem Klang und einer unverwechselbaren Tonalität geradezu magisch in den Bann. Aus alten, nordischen Gedichten und Sagen schafft das Quartett kraftvolle Vokalstücke – mal rein a-cappella, mal von traditionellen, nordischen Instrumenten begleitet.

Programmübersicht:

13.10.21 Sjaella: „Welteinklang“
24.11.21 Berlin Oriental Quartet: „Fest der Musiken“
15.12.21 Hatan: „Obertongesang aus Zentralasien“
19.1.22 Firasso: „Tales“
23.2.22 Naghash Ensemble: „Armenischer Folk im Jazz-Gewand“
16.3.22 Suden Aika: „Finnische Vokalkunst“
Jeweils 20:00 Uhr, Rudolf-Oetker-Halle

Fotos: Hatan, David Galstyan, Jan Schulte-Tigges, Nils Imhorst

Alle Jubeljahre


Hoch die Tassen, Sekt kaltstellen und mitfeiern! Dass sich in dieser Saison die Jubiläen häufen, zeugt von der Vielfalt und Lebendigkeit der Bielefelder Kulturszene, aber auch von ihrem Durchhaltevermögen.

Stimmt so!


Sie umfasst mehrere Oktaven. Kommt bei der Klangerzeugung ganz ohne Tasten, Saiten oder Klappen aus. Sie kann laut oder leise, schrill oder wohltönend.

DENIS KELLE


BEI DER UMSETZUNG SEINER KUNST GILT EIN BLICK AUCH IMMER DER WETTERAPP. DENN REGEN, ABER AUCH STARKER WIND, SIND DER ARBEIT VON DENIS KELLE NICHT ZUTRÄGLICH.

NEUE NAMEN


Das Gute liegt manchmal so nah. Asami Yoshihara, die sich zurzeit an der Musikhochschule Münster in der Klasse von Prof. Michael Keller auf ihr Konzertexamen vorbereitet, war schon während ihrer Studienzeit mehrfach Stipendiatin und erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise bei nationalen wie internationalen Musikwettbewerben.